CORESPHERE
Der Mensch im Zentrum
Im Zentrum steht nicht ein Idealzustand, den man dauerhaft festhalten müsste. Es ist der innere Referenzpunkt: der regulierte Beobachterzustand. Nicht die Auslenkung ist problematisch, sondern die Bindung an eine Position – und der Verlust der Fähigkeit, wieder zurückzufinden.
Drei Achsen
Aktivierung beschreibt den Bogen von gebremst oder erschöpft bis getrieben und unter Spannung. Kohärenz beschreibt, ob Wahrnehmen, Denken und Handeln zerrissen, widersprüchlich oder stimmig und geordnet sind. Durchlässigkeit beschreibt die Bewegung zwischen geschützt beziehungsweise abgeschirmt und offen beziehungsweise aufnahmefähig.
Aus diesen drei Achsen entsteht eine Position im Raum. Sie wird nicht aus einem allgemeinen Thema wie Angst abgeleitet, sondern aus einer fachlichen Einschätzung der funktionellen Achsen und der Rückkehrfähigkeit.
Acht Haupträume
Der Raum enthält acht Haupträume. Sie entstehen aus den Kombinationen der drei Achsen: links oder rechts, vorne oder hinten, unten oder oben. Jeder Raum benennt eine mögliche Funktionslogik und eine therapeutische Orientierung. Der Kugelraum bewertet nicht, sondern macht sichtbar, wo Sicherheit, Entlastung, Orientierung, Begrenzung, Öffnung oder ein eigener Impuls gebraucht werden könnte.
Von der Erfahrung zur Arbeitsorientierung
Aus dem Anliegen werden mehrere passende Themen und ihre verknüpften Funktionslogiken ausgewählt und gewichtet. Daraus entstehen drei bis fünf mögliche funktionelle Erklärungen. Sie werden im Gespräch, durch Beobachtung, mit Karten, Sway-Test oder einem anderen gewählten Verfahren überprüft. Danach werden eine oder zwei Arbeitslogiken, ihr Kern und der therapeutische Fokus verdichtet. Vorher und Nachher können sichtbar gemacht werden.
Der Datenraum
4’442 Themen · 22 Kernlogiken · 20 Funktionslogiken · 27 Modulatoren
Diese Grundlagen eröffnen über 570 Millionen mögliche menschliche Konstellationen. Allein innerhalb des Kugelraums ergeben sich 8’120’601 mögliche Positionen.
Der Kugelraum ist kein Diagnoseprogramm und keine automatische Wahrheit. Er dient als nachvollziehbare Orientierung für die therapeutische Arbeit.
Was der Kugelraum in der therapeutischen Arbeit ermöglicht
Der Kugelraum verwandelt ein oft unübersichtliches Anliegen nicht in eine Diagnose, sondern in eine klare, überprüfbare Arbeitsorientierung. Er hilft, den aktuellen funktionellen Zustand eines Menschen zu erfassen – und sichtbar zu machen, was im Moment Stabilisierung, Entlastung, Begrenzung, Öffnung oder einen eigenen Impuls braucht.
Orientierung statt vorschneller Deutung
Statt von einem allgemeinen Thema wie Angst, Erschöpfung oder Beziehungskonflikt direkt auf eine Erklärung zu schließen, wird zuerst die konkrete Position auf den drei Achsen betrachtet: Aktivierung, Kohärenz und Durchlässigkeit. So entsteht ein differenziertes Bild der aktuellen Situation und der Rückkehrfähigkeit.
Vom Anliegen zur passenden Arbeitslogik
Der Datenraum verbindet Themen, Funktionslogiken, Kernlogiken und Modulatoren. Aus den passenden Überschneidungen werden mehrere mögliche Erklärungen angeboten. Diese sind kein fertiges Urteil, sondern Arbeitsvorschläge, die im Gespräch, durch Beobachtung, mit Karten, Sway-Test oder einem anderen gewählten Verfahren geprüft und verdichtet werden können.
Präziser arbeiten, ohne die eigene Erfahrung zu ersetzen
Der Kugelraum ersetzt weder fachliches Können noch die Beziehung zum Menschen. Er strukturiert beides: Der Therapeut behält die Entscheidungshoheit und kann seine Wahrnehmung, Erfahrung und Methoden gezielter einsetzen. Statt an vielen möglichen Themen gleichzeitig zu arbeiten, wird erkennbar, welche ein oder zwei Arbeitslogiken für diese Sitzung wirklich tragend sind.
Veränderung nachvollziehbar machen
Vorher- und Nachher-Positionen zeigen, was sich in einer Sitzung verändert hat und wo noch Arbeit offen ist. Das schafft für den Therapeuten eine nachvollziehbare Dokumentation der Arbeitsbewegung und für den Klienten eine verständliche, nicht wertende Rückmeldung. Nicht Perfektion ist das Ziel, sondern wieder mehr Beweglichkeit und die Fähigkeit, zum eigenen inneren Referenzpunkt zurückzufinden.
Monatliche Mitgliedschaft
Ab CHF 29 pro Monat
Monatlich kündbar.
Zusätzliche Fachmodule können bei Bedarf separat freigeschaltet werden.
Die Lizenz wird nach Rechnung und Zahlungseingang persönlich freigeschaltet.
Jährliche Mitgliedschaft
CHF 290 pro Jahr
Die vergünstigte Jahreszahlung entspricht zehn Monatsbeiträgen.
Zusätzliche Fachmodule können bei Bedarf separat freigeschaltet werden.
Die Lizenz wird nach Rechnung und Zahlungseingang persönlich freigeschaltet.